Nutrition

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April 23, 20190

Die kleinen Körnchen unterstützen viele wichtige Funktionen des Körpers. Ihr hoher Ballaststoffanteil sorgt für eine gute Verdauung und sie sättigen zudem. Das ist gut zum Abnehmen beziehungsweise wenn man nicht zunehmen möchte. Das belegt auch der niedrige glykämische Index. Außerdem entziehen sie dem Darm Giftstoffe und helfen damit dem Immunsystem. Sie enthalten auch komplexe Kohlenhydrate und viel Eiweiß. Deswegen sind sie für Sportler zu empfehlen, weil das den Körper leistungsfähiger macht. Also statt Nudeln, lieber mal die Hülsenfrüchte essen. Laut Ernährungsspezialisten sollten sie zusammen mit Reis gegessen werden, weil man dann alle acht wichtigen Aminosäuren auf dem Teller hat. Obwohl sie bereits gekocht über einen hohen Nährstoffgehalt verfügen empfehlen Ernährungsberater zusätzlich, gekeimte Linsen zu kochen, da dann die Nährstoffdichte noch höher ist. Ich mache das selten bis gar nicht. Irgendwie macht mich das nicht so an. Die Körnchen sind außerdem lange haltbar (mindestens 1 Jahr). Es lohnt sich also immer einen Vorrat der unterschiedlichsten Sorten zuhause zu haben.

Welche Linsensorten gibt es und wann ist Linsensaison?

Aufgrund ihrer langen Haltbarkeit gibt es die kleinen Alleskönner das ganze Jahr über. Die Erntezeit ist von Mai bis Oktober. Es gibt über 70 verschiedene Linsensorten. Allein in Indien sind es schon 50 Arten. Die bekanntesten sind die braunen Tellerlinsen, die auch die Schwaben hauptsächlich verwenden. Doch es gibt sie auch in Rot, Gelb und Schwarz (Belugalinsen). Besonders lecker finde ich französische Puy-Linsen.

Wie werden Linsen gekocht?

Grundsätzlich müssen sie vor dem Verzehr gekocht werden. Häufig wird auch empfohlen, sie vor dem Kochen ein paar Stunden einzuweichen. Ich vermute, das ist auch der Grund warum sie lange Zeit nicht so angesagt waren und einen Öko-Touch hatten. Mittlerweile findet man sie auf den Tellern der besten Restaurants. Ich selber lege sie nicht ein, sondern koche sie in heißem Wasser bis sie weich sind (ca. 20-30 Minuten je nach Sorte). Das wahrscheinlich bekannteste Linsengericht ist Linsen mit Spätzle unserer schwäbischen Freunde. Doch ich finde, diese Hülsenfrüchte sind eine Spitzenzutat für fast jeden Salat. Damit erhält ein Salat wichtige Ballaststoffe und kann auch als Hauptgericht serviert werden (zum Beispiel abends wenn man nicht so reichhaltig essen sollte).


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January 15, 20190

Seine Verteilung am Körper macht den Unterschied. Bauchfett ist besonders gesundheitsschädlich.

Trägt ein Mensch zu viele Pfunde mit sich herum, sieht man ihm das in den meisten Fällen an. Ein Blick auf die Waage und der Body-Mass-Index (BMI) geben Aufschluss darüber, ob es sich bereits um krankhaftes Übergewicht (ab einem BMI von 30kg/m²) handelt. Doch Körpergewicht und BMI sagen nichts über die Fettverteilung am Körper aus. Diese ist aber mitentscheidend dafür, wie gesundheitsschädlich Übergewicht ist. Insbesondere Bauchfett birgt ein Risiko. Doch auch das kann wiederum unterschiedlich verteilt sein – zwischen den Bauchorganen (viszeral) oder unter der Haut (subkutan). Wo die Fettdepots liegen, lässt sich nur anhand von bildgebenden Verfahren genau sagen. Warum diese Diagnoseverfahren so wichtig ist und welche Vorteile es den Patienten bietet, erklärt Matthias Raschpichler, Forschungsstipendiat am Integrierten Forschungs- und Behandlungszentrum (IFB) AdipositasErkrankungen in Leipzig.

Seit zwei Jahren beschäftigt sich Matthias Raschpichler nun mit Körperfett im Allgemeinen und Bäuchen im Besonderen. „Mich interessiert die möglichst präzise Messung des Phänomens der Gewichtszunahme, der Fettverteilung und der Körperzusammensetzung“, sagt er. Wirklich präzise lässt sich dies nur mit der Magnetresonanztomographie (MRT) messen. Kein anderes bildgebendes Verfahren kann so zuverlässige Prognosen über die Fettverteilung treffen. „Das Ultraschall-Verfahren ist in dieser Hinsicht wenig fruchtbar und die Computertomographie geht mit einer zu hohen Strahlendosis einher“, erklärt Raschpichler.

Das IFB in Leipzig ist eines der wenigen Zentren, die das MRT-Verfahren zur Messung von Körperfettverteilung einsetzt. Ein präzises Bild von der Fettverteilung zu haben, kann entscheidend sein (siehe Bild 1 und 2 unten). Denn Fett ist nicht gleich Fett. Bauchbetontes Übergewicht (der Apfeltyp) stellt ein höheres Risiko dar, an Herz-Kreislauf-Leiden, Diabetes und Bluthochdruck zu erkranken. Besonders nachteilig sind Fettdepots im Bauchraum und um die inneren Organe (viszeral), weil sie sich negativ auf den Stoffwechsel auswirken. Hüftbetontes Übergewicht (der Birnentyp), das sich durch subkutane Fettpolster an Hüften, Hintern und Oberschenkeln auszeichnet, ist dagegen weniger gesundheitsschädlich.

Es ist zwar nicht neu, dass diese Diagnostikmethode auch im Bereich der Adipositas angewandt wird. „Aber wir haben die Auswertung versucht so zu vereinfachen, dass sie auch für Nicht-Radiologen effektiv anwendbar ist“, sagt der junge Wissenschaftler. Die Frage, warum manche Patienten Bauchfett viszeral ansetzen und andere subkutan, hat die Wissenschaft bislang noch nicht klären können. „Neben Alter und Geschlecht haben hormonelle und nervale Faktoren darauf einen Einfluss. Aber welche genau, weiß man bislang noch nicht.“

Für Patienten dürften die Faktoren und ihre Mechanismen wohl eher eine untergeordnete Rolle spielen. Lohnenswert für sie ist vor allem, erste Erfolge der Behandlung zu sehen. „Bilder von der eigenen Fettverteilung können Motivation sein, weiter an sich zu arbeiten, selbst wenn sich das Gewicht phasenweise vielleicht nur wenig reduziert. Anhand der MRT-Bilder ist natürlich auch sichtbar, wo Fett schrumpft und wie es schrumpft.“


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September 8, 20180

Nutrition is a study of nutrients in food, how the body uses them and the it affects our health and the disease development. Eating a healthy, balanced diet is vital for good health and well-being. Our body needs a wide variety of different foods to provide the right amount of nutrients so we have enough energy, protein, essential fats, vitamins and minerals to live, grow and function properly.


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